From Analog to Digital - #2


  Mittwoch, 05.Sep.07
  Ausstellungsraum
  #2 Raumklang

KRK (USA)
George Cremaschi, contrabass and cheap electronics
Matthew Ostrowski, expensive electronics and gadgets

Ambisonics
Philippe Kocher (Institute for Computer Music and Sound Technology ICST)
Raumklang mit Ambisonics in Max/MSP

// miniatures
Patricia Bosshard
violin solo, electronics, improvised concept with multi diffusion

ounaywae
Simon Grab
surroundnoisetextures

âmes
Monya Pletsch
Installation aus 12 einzelnen, autonomen, kugelförmigen Klangwesen.

Statler und Waldorf
Verena Kuni
Die umtriebige Bloggerin kommentiert und schweift mit rotem Faden ab.

präsentiert von ganzerplatz (www.ganzerplatz.ch) und Kunstraum Walcheturm


mit freundlicher Unterstützung von:
Fachstelle Kultur Kanton Zürich
Popkredit Stadt Zürich
Migros Kulturprozent

Ausblick:
Mittwoch 12. September #3 Microcontroller
Mittwoch 19. September #4 Interfaces
Mittwoch 26. September #5 DIY Orchestra
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 George Cremaschi and Matthew Ostrowski

 

 

 Philippe Kocher

 

 Patricia Bosshard

 

 Simon Grab

 



 George Cremaschi and Matthew Ostrowski

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  ABOUT THE PERFORMING ARTISTS:

KRK (USA)

Aufbauend auf ihrer mehr als 40-jährigen gemeinsamen Erfahrung in vielfältigen Genres und in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Evan Parker, John Zorn und Nicolas Collins, ist KRK ein neues Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel die neo-postmoderne Musiklandschaft zu interpretieren und synthetisieren. Andeutungen auf Reductionism, Noise Music, Free Jazz und der klassischen Tradition mischen sich beliebig unter die Performances.

George Cremaschi, contrabass und cheap electronics
Cremaschi's Arbeit bedient sich einer weit ausgedehnten musikalischen Sprache, Vokabular und Diskurs aus traditionellen und nichttraditionellen akustischen Quellen mit nicht-idiomatischen Kompositionen und freien Improvisationen als Mittel. Geboren in New York City, studierte er Jazz an der Jazzmobile in Harlem, Komposition an der Greenwich House Music School in Greenwich Village und brasilianischen Samba an der Cuando in der Lower East Side. Über die letzten Jahre waren viele Performances und Gemeinschaftsprojekte in den USA und in Europa mit bekannten Musikern wie Mats Gustafsson, Marshall Allen, Vinny Golia, Eugene Chadbourne, Miya Masaoka, Fred Frith, Paul Lovens, Nels Cline, Saadet Türköz, Evan Parker, Rova Saxophone Quartet und anderen zu sehen. Laufende Projekte beinhalten eine Zusammenarbeit mit dem Pianisten Greg Goodman in unterschiedlichen Settings, sowie Produktionen unter Goodman's Label, The Beak Doctor; eine Zusammenarbeit mit dem japanischen Butoh Tänzer Ryuzo Fukuhara und ein Quartet mit Jon Raskin von Rova und ein neues Duo mit dem New Yorker Musiker Matthew Ostrowski (computer), oftmals begleitet durch den New Yorker Fritz Welch (percussion, electronics). Er erscheint in über 20 Aufzeichnungen der Labels Apestaartje, Leo, Black Saint, 482 Music, Rastascan, Music & Arts, Beak Doctor und Limitet Sedition.

Matthew Ostrowski, expensive electronics und gadgets
Der gebürtige New Yorker Matthew Ostrowski hat seit den frühen 80er Jahren mit Electronics gearbeitet, in Improvisationsmusik, Musik Theater und Toninstallationen, mit einem fortwährenden Interesse an Microevents, rapiden Wechseln und der Einsatz von Technologie, welche die Grenzen der Wahrnehmung erweitern. Als Improvisationskünstler hat er mit Künstlern wie Anthony Coleman, Zeena Parkins, David Shea, Nicolas Collins, John Butcher und Keiko Uneshi performt. Er war ein regelmässiger Performer in John Zorn's Cobra Projekt, performte häufig in New York mit Arto Lindsay, James Pugliese, David Watson usw. Performances erscheinen unter seiner Regie auf der Knitting Factory Works Cobra Live CD. Kürzlich gründete er das Trio Fair Use mit Luke DuBois und Zach Layton, welches live Soundtracks zu sped-up Film Klassikern performte. Seine Arbeit war in vier Kontinenten zu sehen, u.a. auf dem Wien Modern Festival, dem Krakow Audio Art Festival, Sonic Acts in Amsterdam, PS 1 und The Kitchen in New York, dem Melbourne Festival und Unyazi, dem ersten Festival für elektronische Musik in Afrika. Er erhielt die NYFA Mitgliedschaft für Computer Kunst in 2001, eine Radio- und Klangkunst Mitgliedschaft der Media Alliance in 2000 und war nominiert für den 2006 Alpert Award in Kunst. Er ist auf über einem Dutzend Aufnahmen erschienen. Neuste Projekte beinhalten A Theory of Meaning, ein Radiostück für synthetisierte Stimmen, im Auftrag von free103point9 radio (2006); atopia: levigation and apophenia, (2004-2007) für runtergeladene Daten, kürzlich ausgestellt am Recontres Internationales New Media Art Festival in Madrid; und Spectral City (2007), eine Netzwerk Klanginstallation im urbanen Raum.
[http://www.ostrowski.info/]

Ambisonics
Philippe Kocher (Institute for Computer Music and Sound Technology ICST)
Raumklang mit Ambisonics in Max/MSP

Seit einigen Jahren wird in Zürich im Bereich der räumlichen Klangprojektion geforscht und man hat sich auf die aus Grossbritannien stammende Technologie Ambisonics spezialisiert, die nicht nur der Wiedergabe mit dem Soundfield-Microphone erstellter, periphoner Aufnahmen dient, sondern mit der es auch möglich ist, Klangquellen im virtuellen Raum zu setzen und diesen über eine beliebige Anzahl Lautsprecher zu reproduzieren. Die am ICST entwickelten Externals für Max/MSP ermöglichen dem Benutzer einen einfachen und intuitiven Zugriff auf dieses Raumklangverfahren, einerseits durch Module für das Enkodieren und Dekodieren in Ambisonics bis dritter Ordnung, andererseits durch eine graphische Schnittstelle zur räumlichen Manipulation virtueller Klangquellen in Echtzeit und einem Modul für die algorithmischen Steuerung von Bewegungen im dreidimensionalen Raum.
Philippe Kocher, Komponist, Pianist und Computermusiker, arbeitet am ICST Zürich als Software-Entwickler.
www.icst.net, www.philippekocher.ch

// miniatures
Patricia Bosshard
Violin solo, electronics, improvised concept with multi diffusion
1965 in Lausanne geboren, Patricia Bosshard verfolgt einen ihr ganz eigenen künstlerischen Weg. Sie erforscht den Ton in all seinen Facetten, Wahrnehmungsweisen und räumlichen Dimensionen. Ihre Violine setzt sie in vielseitigster Weise an unterschiedlichen musikalischen Settings ein. Patricia wirkt in verschiedenen Kunstbereichen mit, wie dem Theater, Film, Tanz und schreibt für Ausstellungen. Sie nimmt an den verschiedensten experimentellen Versuchen in der Elektronik und in der Improvisation teil (swiss improvisers orchestra, Rough and ready en swiss alémanique, quatuor 3+1), vorzugsweise durch den Einsatz von Klang im Raum. Patricia gründete das Duo Kril, Musik dub electro, mit Nicolas Meyer, Schlagzeug. Die Künstlerin tourte an der Seite von Thierry Romanens durch Frankreich, Belgien, Kanada und die Schweiz. Sie kreierte mit Nicolas Wintsch, vidéaste, Performances, die nach dem Übermass suchen.
[http://www.patriciabosshard.net/]

ounaywae
Simon Grab
surroundnoisetextures

Wellenreiten auf dichtem Rauschen. Simon Grab kämpft sich durch das Dickicht der Frequenzen. Lärmbesessen und laut.
Musikalische Offenheit als Programm - Simon Grab hat sich als Musiker schon in den unterschiedlichsten Kontexten bemerkbar gemacht. Mit der Ska-Punk Band ‘Aligaga’ sammelte er als junger Gitarrist erste Band- und Tourneeerfahrungen. Unter dem Namen ‘Die Bunte Welt der Zimmerpflanzen’ (Grab/Reuschenbach) produzierte er experimentelle Soundcollagen, Hörspiele und Drum’n'Bass Tracks. Mit der Gründung des Tonstudios ‘ganzerplatz’ (Grab/Orza/Reuschenbach) sicherte er sich als Musikproduzent und Auftragsmusiker für Film, Theater und Werbung seine finanzielle Existenz.
Neben seinen eigenen musikalischen Arbeiten organisiert Simon Grab Projekte im Bereich experimentelle elektronische Musik, ist im Umfeld der alternativen Radios als Kurs- und Projektleiter tätig, und veranstaltet momentan die Reihe ‘Motherland - Musik aus dem urbanen Afrika’.
www.ganzerplatz.ch

âmes
Monya Pletsch
Installation aus 12 einzelnen, autonomen, kugelförmigen Klangwesen

âmes ist eine dynamische, interaktive klanginstallation. sie setzt sich zusammen aus 12 einzelnen âmes. âmes sind autonome, kugelförmige klangwesen, die im raum vom rezipienten variabel anordbar sind. der rezipient wird somit teilnehmer und mitgestalter. er ist in der lage die gesamtheit der âmes physisch und klanglich zu erleben, kann aber auch durch entfernen eines einzelnen âme die isolierte visuelle und auditive veränderung erfahren. die âmes verfügen über die fähigkeit, akustische signale zu imitieren und diese auch weiterzugeben. der teilnehmer kann einem âme somit eine klangliche botschaft übermitteln, die dann auch von anderen âmes imitiert werden können. in welchem masse die botschaft weitergegeben wird, entscheiden die distanz zueinander und die präsenz anderer akustischer reize. der titel meiner arbeit âmes (französisches wort für seelen) ist eine anspielung auf den im zusammenhang mit den werken von iannis xenakis häufig fallenden begriff amas (menge, anhäufung).
monya pletsch, medienautorin und dorkbotswiss koordinatorin


Statler und Waldorf
Verena Kuni
Die umtriebige Bloggerin gibt ihren Senf dazu, kommentiert und schweift mit rotem Faden ab.
Verena Kuni, Kunst- und Medienwissenschaftlerin, interessiert sich für
die Energie aus Bastarden, für kommunizierende Röhren und für
Experimente an den Schwellen der Wahrnehmung, sowie natürlich für das
«Do-it-yourself» -Prinzip in Medien und Künsten, Theorie und Praxis,
Geschichte und Gegenwart. Ihren eigenen Heimwerkerbedarf bezieht sie
nicht nur aus Bibliotheken.
Als miss.gunst führt sie u.a. das HOME MADE-Weblog.
[http://www.kuni.org/v/]
[http://www.gunst.info]
[http://www.interfiction.org]
[http://www.homemade-labor.ch/weblog]
Posted on August 23rd, 2007 by simon

KRK (USA)

George Cremaschi, contrabass and cheap electronics
Matthew Ostrowski, expensive electronics and gadgets

Drawing on their more than 40 years of combined experience working in a variety of genres with such artists as Evan Parker, John Zorn, and Nicolas Collins, KRK is a new collaborative project which aims to synthesize and interpret the neo-postmodern musical landscape. Ghosts of reductionism, noise music, free jazz, and the classical tradition all may or may not appear in any given performance.
George Cremaschi’s work involves extending musical language, vocabulary and discourse using both traditional and non-traditional acoustic sources with non-idiomatic composition and free improvisation as the means. He was born in New York City, and studied jazz at the Jazzmobile in Harlem, composition at the Greenwich House Music School in Greenwich Village, and Brazilian samba at Cuando in the Lower East Side. Recent years have seen many performances and collaborations in the US and Europe with such renowned musicians as Mats Gustafsson, Marshall Allen, Vinny Golia, Eugene Chadbourne, Miya Masaoka, Fred Frith, Paul Lovens, Nels Cline, Saadet Türköz, Evan Parker, and Rova Saxophone Quartet among others. Ongoing projects include working with pianist Greg Goodman in a variety of settings as well as curating releases on Goodman’s label, The Beak Doctor; a collaboration with Japanese Butoh dancer Ryuzo Fukuhara, and a quartet with Jon Raskin of Rova; and a new duo with New York musician Matthew Ostrowski (computer), often augmented by fellow New Yorker Fritz Welch (percussion, electronics). He appears on over 20 recordings on the Apestaartje, Leo, Black Saint, 482 Music, Rastascan, Music & Arts, Beak Doctor and Limited Sedition labels.
A New York City native, Matthew Ostrowski has been working with electronics since the early 1980s, working in improvised music, music theater, and audio installations, with a continuing interest in density of microevents, rapid change, and using technology to stretch the bounds of perception. As an improvisor, he has performed with such musicians as Anthony Coleman, Zeena Parkins, David Shea, Nicolas Collins, John Butcher, and Keiko Uneshi. He was a regular performer in John Zorn’s Cobra project, performing often in New York with the likes of Arto Lindsay, James Pugliese, David Watson, and scads of others. Performances under his direction appear on the Knitting Factory Works Cobra Live CD. Recently he formed the trio Fair Use with Luke DuBois and Zach Layton, performing live soundtracks to sped-up film classics. His work has been seen or performed on four continents, including the Wien Modern Festival, the Kraków Audio Art Festival, Sonic Acts in Amsterdam, PS 1 and The Kitchen in New York , the Melbourne Festival, and Unyazi, the first festival of electronic music on the African continent. He received the NYFA Fellowship for Computer Arts in 2001, a Radio and Sound Art Fellowship from the Media Alliance in 2000, and was a nominee for the 2006 Alpert Award in the Arts. He has appeared on over a dozen recordings. Recent projects have included A Theory of Meaning, a radio piece for synthesized voices, comissioned by free103point9 radio(2006); atopia: levigation and apophenia, (2004-7) for downloaded data, recently exhibited at the Rencontres Internationales new media art festival in Madrid; and Spectral City (2007) a networked sound installation for urban spaces.
[http://www.ostrowski.info/]

// miniatures
Patricia Bosshard
violin solo, electronics, improvised concept with multi diffusion

Née à Lausanne en 1965, Patricia Bosshard suit un parcours singulier, emmenant son violon dans toutes sortes de situations et de mises en scènes musicales. Elle collabore avec d’autres formes d’art tels que le théâtre, le cinéma, la danse, écrit pour des expositions,
Elle participe à toutes sortes d’aventures électroniques et improvisées (swiss improvisers orchestra, Rough and ready en suisse alémanique, quatuor 3+1), privilégiant la mise en espace du son et des musiciens.
Elle fonde le duo Kril, musique dub electro, avec Nicolas Meyer, batteur.
Elle se produit aux côtés de Thierry Romanens dans se tournées en France, Belgique, Canada et Suisse. Elle crée avec Nicolas Wintsch, vidéaste, des performance qui cherchent la démesure.
[http://www.patriciabosshard.net/]
 
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