electric currents - unter strom


  Sonntag, 30.Jan.05
  Veranstaltungsraum
  Konzert mit Kompositionen, die anlässlich des 10-jährigen Bestehens von "ensemble Intégrales" in Auftrag gegeben wurden.

Yannis Kyriakides (Zypern): "chaoids" (2001)
Violine, Saxophon, Schlagzeug, Elektronik

Netochka Nezvanova (Amsterdam): "la lumière, la lumière ... c'est la seule ..." (2003)
Violine, Schlagzeug, Klavier Live-Elektronik

Marko Ciciliani (Amsterdam): "KörperKlang" (2003)
Viola, Altsaxophon, Klavier

Burkhard Friedrich (Hamburg): "no significant change-short cuts"(2003)
Violine, Saxophon, Keyboard, Schlagzeug, CD

Donacha Dennehy (Dublin): "glamour sleeper"(2003)
Violine, Saxophon, Schlagzeug, Klavier, Elektronik
  Barbara Lüneburg  Violine
  Claudia Birkholz  Klavier
  Burkhard Friedrich  Saxophon
  Stefan Kohmann  Schlagzeug
  Marko Ciciliani  Klangregie
  Konzert Sonntag, 30.Jan.05, 21.00
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  ensemble Intégrales
           
Barbara Lüneburg              Violine
Claudia Birkholz               Klavier
Burkhard Friedrich            Saxophone
Stefan Kohmann         Schlagzeug
Marko Ciciliani               Klangregie


Ensemble Intégrales hat aus Anlaß seines 10-jährigen Bestehens 2003 an vier international erfogreiche junge Komponisten und eine Komponistin Kompositionsaufträge vergeben, bei denen die einzigen Bedingungen Besetzung und elektronisches Equipment waren.
Inzwischen hat sich dieses Programm als äußerst erfolgreich herausgestellt, so daß das Ensemble das Programm bereits unzählige Male im In- und Ausland gespielt hat.  Die Komponisten bedienen sich auf höchst unterschiedliche und spannende Weise des elektronischen Mediums, so daß dieses Programm für die Zuhörer zu einer erlebnisreichen und unerwarteten Reise durch unbekannte Klanggefilde wird, die neugierig auf mehr macht.

Burkhard Friedrich stellt Ausschnitte aus seinem multimedialen Musiktheater “no significant change" vor. Es werden die Vor- und Nachteile einer Vorproduktion von Teilen aus der Paritur im Verhältnis zu simultanen Produktionen und Reproduktionen dargestellt. Die Kombination mit der Live-Elektronik (rotierende Klangschichten über ein quadrophones Lautsprechersystem mittels “supercollider") stehen dabei im Vordergrund.

Yannis Kyriakides hat eine Zuspiel-CD erstellt, mit der sich die verstärkten Instrumentalklänge teilweise verschmelzen und teilweise in Kontrast stellen. "chaoids" , von "Chaos" abgeleitet sind Klangwellen gemeint, die eigene Strukturen und sehr eine sehr außergewöhnliche Dynamik besitzen.

Der irische newcomer Donnacha Dennehy hat sich an Traumsequenzen orientiert, die ein Erleben von unterschiedlichsten, nicht kontrollierbaren emotionalen Zuständen in einer Art Paralleluniversum repräsentieren. Dabei entsteht eine Steigerung in unermeßliche Klangschichten, die durch die live-Elektronik immer und immer wieder transformiert werden.

Netoschka Nezvanova hat ein kontemplatives Werk komponiert, in dem ein filigranes Netz aus elektronischen und akustischen Klängen gewoben wird. Nicht nur der Komponistin erscheinen bei dieser zeitlosen Musik Assoziationen von Licht und Schatten, sondern auch den Interpreten: Es enstehen Klangfarben im wahrsten Sinne des Wortes.

Marko Cicilianis Komposition beginnt auf live-akustische Weise, die noch nicht ahnen läßt, auf was für komplexe Hörebenen das Stück die Zuhörer führt. Nach und nach schichten sich Echos und minimalst ver-rückte Klangereignisse, verfremdete Transformationen aus dem soeben Gehörtem aufeinander, so daß bald nicht mehr klar wird, was von der Bühne und was aus den Lautsprechern zu hören ist.
 
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