Programm aktueller und künftiger Veranstaltungen des Kunstraum Walcheturm




   Programm


   Porny Days
 
  Freitag, 24.Nov.17 - Sonntag, 26.Nov.17
  Film- und Kunstfestival, 24. - 26. November 2017

Die Porny Days sind ein dreitägiges Film und Kunst Festival zum Thema Körperlichkeit und Sexualität, das jährlich in Zürich stattfindet. Mit einem offenen Zugang zum Körper und zur Darstellung von Sex setzen die Porny Days einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie und bringen einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität und damit verbundenen Themen näher. Das Festival schafft in dieser Form eine einzigartige Öffentlichkeit für ein Thema, das mit vielschichtigen Tabus behaftet und zugleich zentrales sowie zeitloses Element der menschlichen Kultur ist. An den Porny Days gibt es Filme, Performances, Paneldiskussionen, Lesungen und Workshops.

[https://www.pornydays.ch/]

Tickets: [https://www.pornydays.ch/tickets/]
  Freitag, 24. November
OPENING NIGHT - FESTIVALZENTRUM WALCHETURM

18.30–20 Uhr: Eröffnungsapéro– und Rede
18.30–00 Uhr: Main Drift. Installation von und mit Moritz Müllenbach, Adrian Kelterborn und Felix Profos
20–21 Uhr: Free Sidewalk Sex Clinic – Free Advice from Sex Experts. Performance von Annie Sprinkle und Beth Stephens, umgesetzt von Maggie Tapert
21–21.45 Uhr: Aliens, Roboter und Überwesen. Sexuelle Begegnungen mit dem Anderen im Science Fiction, Sci–Fi Videoschnipselvortrag von Heiko Schmid
22–22.15 Uhr: POPorno, Tanzvorführung von TeKiTeKua
22–02 Uhr: Roxanne und Grünspan, DJ–Sets

detailliertes Programm: [https://www.pornydays.ch/kunst-party/opening-night-fr-24-11-program/]

Samstag, 25. November
SWEAT & GLITTER NIGHT - FESTIVALZENTRUM WALCHETURM

14.30–15.30 Uhr: Die Maschine und der Sex, Paneldiskussion
16–17 Uhr: Feminismus und Pornographie, geht das? Paneldiskussion mit anschliessendem Workshop
16–23 Uhr: Main Drift, Installation von und mit Moritz Müllenbach, Adrian Kelterborn und Felix Profos
17–18 Uhr: Clit Night, Workshop mit Louisa Lorenz
18.30–20.30 Uhr: Free Sidewalk Sex Clinic – Free Advice from Sex Experts, Performance von Annie Sprinkle und Beth Stephens, umgesetzt von Maggie Tapert
18.30–20.30 Uhr: Main Drift, Konzert mit Ensemble Tzara
18.30– 21Uhr: Fick–Stick, bestickte Vintagemode von Eva Geiser
18.30–21 Uhr: Pussy Pottery, Töpfern mit Mrs S
20.30–00 Uhr: Performance von Valérie Reding
20.30–00 Uhr: Music for Eggplant, Performance und Sound
21–00 Uhr: DIY Vibratoren Workshop mit Effie Tanner
21–02 Uhr: diverse Performances

SWEAT & GLITTER NIGHT FESTIVALPARTY
00.15–01 Uhr: Tami T., Konzert
01–03.30 Uhr: Ena Lind, DJ–Set
03.30–05.30 Uhr: Aramiss, DJ–Set

Important: this is a sex–positive space which is open for all genders! There will be nudity and sex.

detailliertes Programm: [https://www.pornydays.ch/kunst-party/sweat-glitter-night-sa-25-11-program/]

Filmprogramm im Kino Riffraff: [https://www.pornydays.ch/kunst-party/filmprogramm/]

Porny Brunch am Sonntag 26. November im Kosmos: [https://www.pornydays.ch/kunst-party/porny-brunch/]


   Edu Haubensak - PONDS
 
  Dienstag, 28.Nov.17
  28. November 2017, 20:30 Uhr

Schlagzeug Duo & Elektronik:
Martin Lorenz, Schlagzeug
Sebastian Hofmann, Schlagzeug

Edu Haubensak: PONDS (2017) Uraufführung
Duo für zwei Vibrafone,
eines davon in Skordatur

Programm:

Hans Wüthrich
Peripherie und Mitte (2009/11)
für zwei Schlagzeuger und Live-Elektronik

Edu Haubensak
Ponds (2017) Uraufführung
Duo für zwei Vibrafone, eines davon in Skordatur

Antoine Chessex
Dans une Cascade (2012)
4 Channel backtape & Percussions

Sebastian Hofmann, Schlagzeug
Martin Lorenz, Schlagzeug
Edu Haubensak, Klangregie

[http://www.eduhaubensak.ch/wp/agenda]
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   8. IOIC Stummfilm-Festival
 
  Donnerstag, 30.Nov.17 - Sonntag, 03.Dez.17
  30. November - 3. Dezember 2017

MARATHON DER TIERE
8. IOIC Stummfilm-Festival mit Live-Vertonungen, Performances & Installationen

Kritik der Tiere. — Ich fürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen Ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat, — als das wahnwitzige Tier, als das lachende Tier, als das weinende Tier, als das unglückselige Tier.

Friedrich Nietzsche

Donnerstag: 18 - 4 Uhr
Freitag: 18 - 4 Uhr
Samstag: 14 - 4 Uhr
Sonntag: 14 - 2 Uhr

[https://ioic.ch/]
[https://www.facebook.com/IncoherentCinema/]
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   Ensemble Lunaire - Tisch...
 
  Sonntag, 10.Dez.17
  10. Dezember 2017, 18:00 Uhr

Ensemble Lunaire
Christoph Marty, Klarinette
Joao Carlos Pacheco, Schlagzeug
Vera Wahl, Saxofon
Manuela Villiger, Saxofon
Roaul Morat, Gitarre
Christoph Boner, Klavier

Programm:
Kaj Duncan David (*1988) - Sound & Vision (2012)
for six performers (open instrumentation) with laptops

David Bithell (*1976) - Table setting (2009)
for two performers with wooden blocks and amplified tabletop

Jessie Marino (*1984) - Witford Brimley and his Robot Dog seize Burger King in a Bloodless Coup (2013)
for two performers and two transducers

Francesco Filidei (*1973) - I funerali dell'anarchico Serantini (2006)
for six performers

Elena Rykova (*1991) - Subito Dodo (2017), UA
for five players and prepared table

«TISCH…» – Eine musikalische Inszenierung mit zeitgenössischen Kompositionen fuer Tisch und Musiker.

Im neuen Programm des Ensemble Lunaire wird der Tisch zum Hauptakteur und die Musiker zu Performern, die mit und an dem Tisch agieren. In einem inszenierten Programm werden zeitgenössische Werke der letzten zehn Jahre zur Aufführung gebracht, die sich mit dem Tisch als Instrument und Klangkörper auseinandersetzen.


   Rohrbruch
 
  Donnerstag, 14.Dez.17
  14. Dezember 2017, 20:30 Uhr

Eva Reiter, Kontrabassblockflöte, Viola da Gamba
Martin Brandlmayr, Schlagzeug

Mit Eva Reiter und Martin Brandlmayr treffen zwei Welten aufeinander: Improvisation auf dem Drumset und kompositorische und interpretatorische Arbeit mit Instrumenten, die wegen ihrer Historizität oder ihrer ungewöhnlichen Klanglichkeit nicht nur in der zeitgenössischen Musik als Exoten gelten. Das Duo Reiter/Brandlmayr lotet mit Rohrbruch die formale Vielfalt des musikalischen Zwischenraums von Komposition und Improvisation und den klanglich schmalen Grat von akustischer und elektronischer Musik aus. Reiter und Brandlmayr verbindet ein Hang zu intensiver Materialrecherche und die Faszination für neue Spielhaltungen und Hörperspektiven. In ihrem gemeinsamen musikalischen Schaffen steht das Interesse an komplexen kommunikativen Prozessen – Schnelligkeit und virtuose Präzision in der Impulsverarbeitung und Reaktion – genauso im Fokus wie die Beschäftigung mit der musikalischen Gegenwart als Möglichkeitsraum für Unentdecktes und Unerwartetes. Komponieren bedeutet hier zuerst die präzise Arbeit am klingenden Material und am Erkennen der dem Material innewohnenden Rezeptionsmöglichkeiten.

Ein Konzert der ignm zürich

[https://www.ignm-zuerich.ch/page.php?0,0],,


   Mondrian Ensemble - The beautiful square
 
  Sonntag, 17.Dez.17
  17. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Mondrian Ensemble
Ivana Pristašová, Violine
Petra Ackermann, Viola
Karolina Öhman, Cello
Tamriko Kordzaia, Klavier

Sabine Maier, visuelle Inszenierung

Klaus Lang: the beautiful square

Mit «The beautiful square» bringt das Mondrian Ensemble ein abendfüllendes Werk des Komponisten Klaus Lang (*1971) und der Medienkünstlerin Sabine Maier (*1971) zur Uraufführung. Dabei wird eine Mikroskopie von Musiktheater inszeniert, indem optische Eindrücke und Klangaugenblicke aneinandergereiht werden.

Klaus Lang vergleicht sein Werk mit der Herstellung von Mayonnaise: An sich Unvereinbares wird so lange geschlagen, bis es sich mischt. Diese Mischung ist jedoch eine Illusion, denn die beiden unvereinbaren Stoffe werden nur in so kleine Tröpfchen zerschlagen, dass der Eindruck entsteht, sie würden sich mischen. Unter dem Mikroskop bleiben die verschiedenen Bestandteile voneinander getrennt. Auch bei der Klang-Raum-Komposition „The beautiful square" entsteht die Mischung erst im Nachhinein aus der Ferne, nach dem Verlassen der Mikroperspektive.

Die Zuhörer erleben sowohl die Makro- als auch die Mikroperspektive, indem immer eines ihrer Sinnesorgane „ausgestellt" wird (zum Beispiel mittels Nachtbrillen), um ein anderes zu vertiefen und zu schärfen. Aktuelle Kunst wird damit sinnlich erfahrbar gemacht und der Perzeptionshorizont erweitert.

Eintritt: CHF 30.- / 20.-




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