Programm aktueller und künftiger Veranstaltungen des Kunstraum Walcheturm




   Aktuell


   Love in the Time of Social Media
 
  Samstag, 16.Mär.19 - Samstag, 06.Apr.19
  16. März - 6. April 2019

Mit Kunst und Filmen von:
Sophie Calle, Lauren Wy, Keren Cytter, Jon Rafman, Sabian Baumann, Jenny Rova, Sophie Dros, Mikhail Karikis, Shu Lea Chang, Tova Mozard, Stefan Botez, Himali Singh Soin, Navid Tschopp, Hito Steyerl, Johanna Bernhardson u.a.

Kuratiert von Olga Stefan

Die Ausstellung „Love in the Time of Social Media“ analysiert wie sich das Konzept der Liebe in den letzten 3000 Jahren entwickelt hat. Ein besonderer Fokus liegt auf der Moderne mit dem Kapitalismus und der Industrialisierung, die unsere Gemeinschaften und die menschlichen Beziehungen transformiert hat, ein Phänomen, das wir mit dem Aufkommen des Internets und der sozialen Medien erneut erleben. Diese radikalen Transformationen destabilisieren die fragile Balance zwischen öffentlichen und privaten Räumen, ermöglichen Veränderungen in unseren persönlichen Identitäten und gesellschaftlichen Werten und versprechen, unsere ganze Gesellschaft zu revolutionieren. Doch trotz der Möglichkeiten dieser neuen Wege zu interagieren und "lieben", waren wir noch nie so isoliert und allein. Als Folge des Cambridge Analytica-Skandals, der offenbarte, wie gründlich unsere Emotionen und Gedanken überwacht werden, vorhergesagt und manipuliert von Algorithmen in den Sozialen Medien, die wir nutzen, um Bindungen einzugehen, fragt sich, was von der Liebe bleibt. Und wenn wir tatsächlich noch lieben können, kann das als Widerstand gegen die Geschlossenheit von Gesellschaften, den Aufstieg von Hass und Entmenschlichung infolge von immer zerstörerischen rechten und neoliberalen Politiken funktionieren? Ist diese neue Form von Liebe so radikal wie die Flower-Power-Bewegung, treibt sie uns an, Geschlecht, das Paar, Sex, Gemeinschaft, Freundschaft und Moral wieder neu zu definieren?

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:

Samstag, 23. März 2019, 19.30 Uhr
Vortrag Eva Illouz
(Für Details siehe separater Agenda Eintrag)

Mittwoch 27 März 20:00 Uhr
Filmscreening
(Für Details siehe separater Agenda Eintrag)

Ausstellung: 16. März - 6. April 2019
Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 14:00-19:00 Uhr

[https://loveinthetimeofsocialmedia.home.blog/]

[https://www.facebook.com/groups/651564538540253/]
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   Programm


   Eva Illouz: Liebe in Zeiten des Internets
 
  Samstag, 23.Mär.19
  Veranstaltungsraum
  Samstag, 23. März 2019, 19.30 Uhr

Eva Illouz
Liebe in Zeiten des Internets
Die Frage nach der Kommerzialisierung des Intimlebens im Zeitalter der digitalen Kommunikation

Ein Vortrag der Soziologin und Autorin Eva Illouz

(Vortrag in englischer Sprache)
(Beschränkte Platzzahl, bitte Reservationen auf info@walcheturm.ch)

Eintritt: CHF 15.-/10*.-

Eva Illouz schreibt über eine Gesellschaft, in der Liebe längst nichts Verbindliches mehr darstellt: Das Online-Dating wurde von dem noch schnelleren Mobile-Dating abgelöst und sexuelle Begegnungen verwandeln sich in eine Ware, "die man erwerben und auch wieder loswerden kann"

"Eine buchstäbliche Lieblosigkeit ist das Signum einer neuen Form von Subjektivität, bei der die Wahl sowohl positiv - dadurch, etwas zu wünschen, zu begehren - als auch negativ ausgeübt wird", schreibt die Autorin. Negativ, weil man sich immer mehr dadurch definiere, dass man Beziehungen vermeide oder ablehne, und: "weil man reihenweise Beziehungen beendet und zerstört, um so das Selbst und seine Autonomie zu behaupten."

Was das Internet mit der Liebe macht, hat niemand präziser analysiert als die israelische Soziologin Eva Illouz. Seit zwei Jahrzehnten erforscht sie die Rückwirkungen des Kapitalismus auf das Liebesleben. Eine verklärende Sicht auf die Gefühlswelt wird man ihr nicht nachsagen können; auf die Frage ihres letzten Buches, ?Warum Liebe weh tut", folgt nun die Erörterung ?Warum Liebe endet - Eine Soziologie negativer Beziehungen" (Suhrkamp Verlag, 2018).

Eva Illouz, geboren 1961 in Fes, Marokko, studierte Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft in Paris, Jerusalem und Pennsylvania. Seit 2006 ist sie Professorin für Soziologie und Anthropologie der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Soziologie der Emotionen, der Konsumgesellschaft und der Medienkultur. In ihren viel diskutierten Publikationen untersucht sie die Liebe in Zeiten des Kapitalismus und analysiert die heutigen Geschlechterrollen vor dem Hintergrund der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen. Regelmässig veröffentlicht sie Artikel, u.a. in der israelischen Tageszeitung Haaretz.

Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Love in the Time of Social Media"

In Zusammenarbeit von Omanut


* Für Omanut Mitglieder, Kulturlegi und Studenten


   Agape Film Screening
 
  Mittwoch, 27.Mär.19
  Mittwoch 27 März 20:00 Uhr

Filmscreening:

Children of Unquiet by Mikhail Karikis (GR/UK), 2013/2014, 20:00min

The Show Show, Julia Fuhr Mann & Susanne Steinmaßl (DE), 20:00min

Future My Love, by Maya Borg (SWE), 2012, 90:00 min,


Filme in Originalsprache und Englische Untertitel

Children of Unquiet by Mikhail Karikis
In Children of Unquiet strahlt ein desolater post-industrieller Ort neues Potential aus, das von einer Gemeinschaft von Kindern aus den Ruinen freigesetzt wird. Sie stellen die Erzählung eines gescheiterten menschlichen Projekts und erzwungener Migration infrage und rufen andere mögliche, gewünschte oder eingebildete Hoffnungen wach.

The Show Show, Julia Fuhr Mann & Susanne Steinmaßl (DE), 20:00min
Ein knallgelber Raum. Darin ein smarter Moderator, der über digitale Medien philosophiert. 
Zu Gast: Facebook, Twitter und Instagram. 
Das hastige Überfliegen von Bildern im Internet fördert den oberflächlichen Blick. Wir wollen Informationen, häppchengerecht und schnell konsumierbar. Verschwinden dabei die wirklich wichtigen Themen zwischen Katzenvideos, Selfies und Sensationsnachrichten?
Die mal tiefgründige, mal absurde One-Man-Show des Moderators wird immer wieder von dokumentarischen Bildern aus der Ukraine unterbrochen. Ein Land im Kriegszustand – die Filmaufnahmen jedoch zeigen ruhige Straßen und friedliche Plätze. 
Alles nur Show?


Future My Love, by Maya Borg (SWE), 2012, 90:00 min,
Als ihre Muse und Freundin sie verlässt, findet Regisseurin Maja Borg neue Wege, über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen. Sie begibt sich in das spirituelle Zentrum des Sozialtheoretikers Jacque Fresco, eines alten Verfechters der Gegenkultur.

Sein Grundprinzip: Alles Geld aufgeben und alles aus Liebe zu machen, statt für finanzielle Interessen. Theorien, die nach den 60gern als naiv abgetan wurden, kehren zum Tisch zurück. Während sie nach neuen Wegen für sich selbst sucht, setzt die Regisseurin das Persönliche in eindeutig politische Ebenen um.

Borgs Unterhaltungen mit den anderen Mitgliedern kontrastieren Kapitalismus mit Dekadenz und Verfall, zeigen Kaliforniens Supermalls im Kontrast mit riesigen Abfallhaufen. Dabei auffällig – um sich den Aufenthalt im Retreat gönnen zu können, muss bei allen Beteiligten ein Privileg bestehen, das unausgesprochen bleibt.
Die alte Frage ist, wie die Gesellschaft sich wandeln würde, wenn man alles Finanzielle aufgäbe. Mal ist der Film bei der Suche nach der Antwort ein Roadtrip, mal eine Dokumentation und manchmal eine tragische Liebesgeschichte. Dabei wechselt der Ton oft von ernst bis zu absurd und komisch, zum Beispiel als Jacque Fresco in seiner Welt den Wert von Dingen wie Tomaten bis Atombomben bestimmt. Borg reist den Spuren ihres Mentors nach, mit Pappschildern stellt sie sich an Straßen und verkündet seine Theorien. Es mag lächerlich erscheinen, aber sie zeigt sich in ihrer ganzen Verwundbarkeit.
Obwohl der Film eine Mischung aus bunt gemixten Kameradefinitionen ist, wird er doch durch wunderschöne orchestrale Musik und sanfte Narrative elegant zusammengehalten und wirkt trotz Ausflügen in das Absurde nie billig. Borg macht in Verbindung ihrer beiden Themen eine erstaunlich wahre Feststellung: das menschliche Klammern an Kapitalismus ist die kollektive toxische Beziehung des Planeten, die wir irgendwie nicht aufgeben können. Oder vielleicht doch?


   Konus Quartett & Tomas Korber - Anschlussfehler
 
  Dienstag, 02.Apr.19
  2. April 2019, 20:30 Uhr

Konus Quartett
Christian Kobi, Saxophone
Fabio Oehrli, Saxophone
Jonas Tschanz, Saxophone
Stefan Rolli, Saxophone
Tomas Korber. Elektronik

Tomas Korber (ZH) - Anschlussfehler (2019) UA
für Saxophonquartett und Elektronik

2011 begann mit dem Werk „Musik für ein Feld" von Tomas Korber (ZH) eine neue Entwicklung für das Quartett: individuelle Klänge der vier Musiker wurden zusammen mit dem Komponisten gesucht, erarbeitet, aufgezeichnet und anschliessend digital weiterverarbeitet. Seither entstanden weitere, für das Konus Quartett geschriebene Werke in ähnlicher Zusammenarbeit, unter anderem mit Chiyoko Szlavnics, Martin Brandlmayr und Klaus Lang.
Um diesen Weg konsequenter weiter gehen zu können und das musikalische Spektrum im Bereich der elektronischen/verstärkten Musik zu erweitern, hat das Quartett eine einmalige technische Lösung ausgetüftelt: Dank direkt in die Instrumente eingebauten Mikrofonen sind die Musiker des Quartetts nun enorm flexibel und können den technischen Anforderungen elektroakustischer Musik auch in Live-Situationen genügen.
Um die zusätzlichen Möglichkeiten auszuloten, schreibt uns Tomas Korber ein neues, abendfüllendes Werk. Er ist dabei nicht nur als Komponist, sondern auch als Musiker am Konzert beteiligt.

Eintritt: CHF 20.- /15.-


   Judith Wegmann - le souffle du temps II - Réflexion
 
  Freitag, 05.Apr.19
  5. April 2019, 19:30 Uhr

Judith Wegmann, Piano

Uraufführung "le souffle du temps II – Réflexion“

Hans Koch - l‘ombre du jour, für präpariertes Klavier
Réflexion I
Daniel Andres - 5 souvenirs d‘un instant, für Klavier
Cyrill Lim - weben, für präpariertes Klavier und Elektronik
Edu Haubensak - Manga, für Klavier und 3 Gongs
Réflexion II
Luzia von Wyl - cloches
Kevin Juillerat/Benoît Renaudin - nsjt, für Klavier und elektronisches Gerät
Tobias Meier - Erinnerung - Transformation, für Klavier und Tape Recorders
Hans Koch - l‘ombre de la nuit, für präpariertes Klavier

2017 erschien Judith Wegmanns Solo-Album "le souffle du temps" mit zehn Konzept-Kompositionen und Improvisationen bei HatHut Records, das international u.a. im the guardian (UK), im Fono Forum (D) und im theWire (UK) gelobt wurde.

Diese Einspielung hat die Pianistin weiter entwickelt. Sie beauftragte die sieben Schweizer Komponisten; Hans Koch, Daniel Andres, Luzia von Wyl, Tobias Meier, Cyrill Lim, Edu Haubensak und Kevin Juillerat/Benoît Renaudin, über ihre 2017 erschienene CD je ein Werk– quasi als Reflektion – zu komponieren. Mit diesem Solo-Programm "le souffle du temps II - Réflexion" wird die Pianistin ab Februar national und international unterwegs sein.

Mit „le souffle du temps II – Réflexion“ kreist der Konzertabend rund ums Thema „Zeit“. Damit setzt sich die Pianistin seit längerem intensiv auseinander, forscht und lotet verschiedene Bereiche und Grenzbereiche in Projekten aus. Dieses Thema wurde immer mehr ein wichtiger Teil ihres künstlerischen Schaffens. Und sie stellt es in unterschiedliche Kontexte. Sei es mit Aufführungen von Performances mit einer Dauer von 24 Stunden, oder als intensive Auseinandersetzung mit Feldmans Werken, sowie die Solo CD-Einspielung, wo sie während Wochen ohne Kontakt zur Aussenwelt die 10 Stücke in ihrem Atelier einspielte.


   Ensemble für Neue Musik Zürich - CH Musik von Marti, Rosenberger, Frehner, Jaggi
 
  Freitag, 12.Apr.19 - Samstag, 13.Apr.19
  12. & 13. April 2019, jeweils 20:00 Uhr

ensemble für neue musik zürich
Hanspeter Frehner, Flöte
Nicola Katz, Klarinette
Philipp Meier, Klavier
Lorenz Haas, Schlagzeug
Annina Wöhrle, Violine
Nicola Romanò, Violoncello
Sebastian Gottschick, Leitung

Programm:
Cécile Marti - Dancing Spectra (2019) UA
Katharina Rosenberger - Blur (2018) UA
Martin Jaggi - Enga (2018) EA
Hanspeter Frehner - Clutter (2018) UA
Svetlana Lavrova - Neues Werk (2019) UA
Alexander Radvilovich - Neues Werk (2019) UA

Das „ensemble für neue musik zürich“ wurde vor 2 Jahren von Mehdi Hosseini an sein International New Music Festival "reMusik" in St. Petersburg eingeladen.
Mit der Einladung aus St. Petersburg nahmen wir die Gelegenheit wahr, wieder einmal Werkaufträge für unsere Stammbesetzung Fl,Kl,Pf,Perc,Vl,Vc zu erteilen. Beauftragt wurden die beiden Komponistinnen Cécile Marti und Katharina Rosenberger.
Das Programm wird ergänzt mit einem neuen Sextett von Hanspeter Frehner. Ausserdem hat uns Martin Jaggi sein neues Werk „Enga“, das er im Auftrag des „Ensemble ö“ komponierte (die UA fand am 6./7.5.18 in Basel und Chur statt) zur weiteren Verbreitung zur Verfügung gestellt.
Als Ergänzung des Programms hat Mehdi Hosseini zusätzlich Svetlana Lavrova und Alexander Radvilorich aus Russland um Neue Werke für dieses Konzert angefragt und wir sind sehr gespannt, was wir von ihnen erhalten werden und freuen uns sehr, auch diese beiden Werke in Zürich uraufführen zu können.

2006 hatte Cécile Marti für unsere Konzerteihe „Junge Komponisten“ ihr Werk „Würfel“ komponiert. Wir haben in der Zwischenzeit ihren Weg als Komponistin verfolgt und sind überzeugt von ihrem Werk und haben ihr nach der langen Zeit erneut einen Auftrag für ein Neues Sextett erteilt.
Katharina Rosenberger hatte 2007 das „efnmz“ als „Orchester“ zu ihrer Video-Kammeroper „X suite filante“ eingeladen. In der Folge hatten wir ihr 2009 einen Auftrag für unsere Konzerteihe „Komponistinnen“ erteilt und dieses Werk in 5 verschiedenen Orten uraufgeführt. Später entstand mit den beteiligten Komponistinnen (Noriko Hisada, Carmen Maria Carneci, Liza Lim) bei HatHut Records die CD „Women Composers“.

Kontinuität ist uns wichtig in verschiedenen Zusammenarbeiten und in der Weiterführung von Programmschwerpunkten in unserer Arbeit für die Neue Musik. Das „efnmz“ beschäftigt sich seit 1989 mit Werken von Komponistinnen und hat bis jetzt Werke von 29 Komponistinnen aus vielen Ländern aufgeführt. Die Einladung aus St. Petersburg gibt uns ausserdem die Möglichkeit, unsere Reihe „CH Musik“, die wir seit 1997 pflegen, zu reaktivieren und auch international zu präsentieren.

Eintritt: CHF 30.-/20.-


   Ensemble Vertebræ - 12 | 21
 
  Montag, 15.Apr.19
  15. April 2019, 20:30 Uhr

Ensemble Vertebrae
Olivia Abreu, Flöten
HannaH Walter, Violine
Mathilde Raemy, Violoncello
Camille Émaille, Schlagzeug
Anna Paolina Hasslacher, Klavier
Robert Torche, Klangregie

Programm:
Alireza Farhang - Eiwan (2014) für Violine, Violoncello und Klavier
Iradj Sahbaï - Élégie-Mémoire (2016) für Altflöte
Maurilio Cacciatore - Three studies about the weight of drops (2015) für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
Marisol Jiménez - Núiya ‘áiteiyá (2018) für Violine, Violoncello, Schlagzeug, Klavier/Sampler und Elektronik UA
Juan Pablo Muñoz - MIKTOK – Mantra I (2018) für Schlagzeug und Klavier
Víctor Ibarra - …sin una sola yerba para detener el aire (2017) für Bassflöte, Schlagzeug und Klavier

Das Ensemble Vertebræ ist seit seiner Gründung 2009 einem multidisziplinären künstlerischen Ausdruck verpflichtet, der auf einem umfassenden interkulturellen Austausch basiert – auch innerhalb des Ensembles. Die Wurzeln seiner Mitglieder reichen von Mexiko über Argentinien, Uruguay und Frankreich bis nach Deutschland, England, Wales und in die Schweiz. Das Ensemble engagiert sich in der Recherche, Aufführung und Verbreitung des Repertoires unserer Zeit.

Mit seinem Programm für Quintettbesetzung richtet es den Fokus auf stilistische Individualität und Pluralität. Komponistinnen und Komponisten aus so unterschiedlichen Ländern wie dem Iran, Mexiko und auch Italien lassen sich über ihre Verbindung zu Frankreich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Zudem stehen sie alle in der Tradition einer musikalischen Ausbildung, die sich mit den vielfältigen Ausformungen zeitgenössischer Konzertmusik auseinandersetzt. Die Werke sind erstmals in der Schweiz zu hören.

Ein Konzert der ignm zürich


   Videoex Festival
 
  Samstag, 25.Mai.19 - Sonntag, 02.Jun.19
  Save the Date!

Videoex internationales Experimentalfilm & Video Festival
21. Ausgabe

25. Mai - 2. Juni 2019



   Ensemble Proton - Nobel
 
  Dienstag, 04.Jun.19
  4. Juni 2019, 20:00 Uhr

Ensemble Proton Bern
Matthias Kuhn, Dirigent
Matto Kämpf, Live-Faktotum
Bettina Berger, Flöte
Martin Bliggenstorfer, Lupophon
Richard Haynes, Klarinette
Elise Jacoberger, Kontraforte
Vera Schnider, Harfe
Samuel Fried, Klavier
Maximilian Haft, Violine
Jan-Filip Tupa, Violoncello

Programm:
Zinsstag, Gérard (*1941) - Vier Affekte (2019) UA
Kessler, Thomas (*1937) - Neues Werk (2019) UA
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   Zwei Tage Strom
 
  Freitag, 14.Jun.19 - Samstag, 15.Jun.19
  14. - 15. Juni 2019

Das detaillierte Programm folgt im Frühling 2019.

Das Festival für elektronische Musik Zwei Tage Strom widmet sich in seiner vierten Ausgabe erneut den turbulenten Strömen aktueller elektronischer Musik, die den unscharfen Zonen zwischen experimenteller Clubmusik und akademisch geprägter elektroakustischer Musik entspringen. An zwei Tagen bespielen MusikerInnen aus dem In- und Ausland den Kunstraum Walcheturm – mal kaum hörbar, mal knapp tanzbar, mal knisternd oder dröhnend, beschaulich oder bedrohlich, dabei immer anregend und aufregend.

Eine Kooperation von Zwei Tage Strom und ignm zürich.




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