Programm aktueller und künftiger Veranstaltungen des Kunstraum Walcheturm




   Programm


   Ensemble Tzara - CX#2: A to B
 
  Samstag, 03.Feb.18
  3. Februar 2018, 20:30 Uhr

Ensemble Tzara:
Sonoe Kato, Mezzosopran
Murat Cevik, Flöte
Martin Sonderegger, Klarinette
Samuel Stoll, Horn
Mateusz Szczepkowski, Violine
Moritz Müllenbach, Violoncello
Philipp Schaufelberger, Gitarre
Simone Keller, Klavier
Sebastian Hofmann, Percussion
Aleksandre Kordzaia, Klangregie

Trond Reinholdtsen, Sprecher
Adrian Kelterborn, Konzept

Programm:
Trond Reinholdtsen - Unsichtbare Musik (2009/2014)
Michelle Lou - outlines (UA, 2017)
Walter Zimmermann - Ursache und Vorwitz (1993/94)
Samuel Beckett - Quadrat (Video, 1981)
Nicolaus A. Huber - Töne suchen einen Autor (1988)
Alexander Grebtschenko - < (2003)

Musik ist so verfügbar wie noch nie. Mit unseren Digital Devices hören wir, was wir wollen, wo wir wollen, wie wir wollen - immer und überall. Naht das Ende des klassischen Konzertbesuchs? Noch setzen wir uns in ein Konzert und hören Musikern zu, wie sie ein Werk in einem begrenzten Zeitabschnitt spielen, von A nach B. Wie lange noch?
Der Schweizer Filmkünstler Adrian Kelterborn hat für das Zürcher ENSEMBLE TZARA dieses Projekt konzipiert. Er beschäftigt sich darin mit dem heutigen Musikkonsum und hinterfragt etablierte Konzertabläufe. Der Konzertabend beginnt mit "Unsichtbarer Musik" und endet mit berstenden
Kleinlautsprechern. Zwischendrin erscheint Samuel Becketts "Quadrat" auf einem alten Fernseher.

Eintritt: CHF 25.- / 15.- (Schüler und Studenten bis 25 Jahre: frei)


   Talk mit Edwin Prévost
 
  Sonntag, 04.Feb.18
  4. Februar, 16:00 Uhr

Am fünften Abend der Gamut Series laden wir den englischen Schlagzeuger und AMM Mitgründer Edwin Prévost aus London ein, um über seine Improvisationsansätze zu referieren. Anschliessend wird in einer offenen Diskussionsrunde mit Richard Scott aus Birmingham sowie mit Mitgliedern der Basler Veranstalter- und Musikerkollektive Rumort und Unorthodox Jukebox generationen- und szenenübergreifend über improvisierte Musik diskutiert.

Hinter der Gamut Series steht ein junges Kollektiv, bestehend aus acht Zürcher Musikern. Jedes Konzert schafft eine neue, individuelle Plattform für improvisierende Musiker an verschiedenen Spielorten. Der Austausch und die Kooperation mit unterschiedlichen Musikerszenen soll gefördert werden.

[http://www.gamutkollektiv.com/]

Eintritt frei


   Gamut Series #5: Edwin Prévost
 
  Sonntag, 04.Feb.18
  4. Februar, 20:00 Uhr

Schmid / Svosve / Scott / Prévost
Silvan Schmid, Trompete
Tapiwa Svosve, Saxofon
Richard Scott, Viola
Edwin Prévost, Perkussion

Vonorelli / Nicolai / Vongrünigen / Brodbeck
Marco von Orelli, Trompete
Giancarlo Nicolai, Laudes & quiet stuff
Kaspar von Grünigen, Bass
Benjamin Brodbeck, Drums

Am fünften Abend der Series laden wir den englischen Schlagzeuger und AMM Mitgründer Edwin Prévost aus London ein, um über seine Improvisationsansätze zu referieren. Anschliessend wird in einer offenen Diskussionsrunde mit Richard Scott aus Birmingham sowie mit Mitgliedern der Basler Veranstalter- und Musikerkollektive Rumort und Unorthodox Jukebox generationen- und szenenübergreifend über improvisierte Musik diskutiert.

Hinter der Gamut Series steht ein junges Kollektiv, bestehend aus acht Zürcher Musikern. Jedes Konzert schafft eine neue, individuelle Plattform für improvisierende Musiker an verschiedenen Spielorten. Der Austausch und die Kooperation mit unterschiedlichen Musikerszenen soll gefördert werden.

[http://www.gamutkollektiv.com/]

Eintritt frei


   Daniel Studer - Stücke für vier Streicher und Klavier
 
  Mittwoch, 07.Feb.18
  7. Februar 2018, 20:00 Uhr

Harald Kimmig, Violine
Frantz Loriot, Bratsche
Alfred Zimmerlin, Violoncello
Daniel Studer, Kontrabass
Philip Zoubek, Klavier

Inspirationsquellen der "Stücke für vier Streicher und Klavier" sind Beobachtungen von Bewegungsabläufen, die Klänge erzeugen: manuelle wie maschinelle Arbeitsprozesse, Worksongs, Texte. Dies führte zur Frage: Lenkt der Klang die Bewegung oder die Bewegung den Klang? Diese Wechselbetrachtung ist der Leitgedanke der formalen, visuellen und zeitlichen Organisation der Stücke.

Das Ensemble besteht im Kern aus dem Trio Kimmig-Studer-Zimmerlin, das seit Jahren auf verschiedenen Bühnen Europas auftritt. In diesem Projekt wird das Trio mit dem Bratschisten Frantz Loriot zu einem tiefen Streichquartett und mit dem Kölner Pianisten Philip Zoubek zum Quintett erweitert.


   Ensemble Proton - Protonwerk n° 7
 
  Donnerstag, 08.Feb.18
  8. Februar 2018, 20:30 Uhr

ensemble proton bern
Matthias Kuhn (Leitung)
Florian Bogner (Klangregie)

Programm:
Alec Hall - Neues Werk
Marina Khorkova - Neues Werk
Adrian Nagel - Neues Werk
Micha Seidenberg - Neues Werk
Karin Wetzel - Neues Werk

protonwerk ist die vom ensemble proton bern geschaffene Plattform für zeitgenössische Musik. Sie richtet sich an Komponierende, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Interessenten können sich bewerben um einen Kompositionsauftrag für eines der jährlich stattfindenden Konzerte. Die Plattform dient der Erweiterung des Ensemblerepertoires und bietet den Komponierenden die Möglichkeit, ihre Stücke im professionellen Umfeld zu erarbeiten und aufzuführen.

Für die Ausgabe protonwerk n° 7 hat das Ensemble einen spezifischen Wettbewerb ausgeschrieben: Es konnten sich nur Komponierende bewerben, die mit elektronischer Musik arbeiten. Zur Jury und Projektbetreuung wurde daher der Klangregisseur Florian Bogner von der Zürcher Hochschule der Künste hinzu gezogen. Nebst der Elektronik stand den Bewerbern die nicht ganz alltägliche Stammbesetzung des ensemble proton zur Verfügung: Flöte, Lupophon, Bassklarinette, Kontraforte, Harfe, Klavier, Violine und Violoncello.

Für die protonwerk-Ausgabe von 2018 haben sich 50 Komponierende beworben. Die Gewinnerinnen und Gewinner heissen Alec Hall (*1985), Marina Khorkova (*1981), Adrian Nagel (*1990), Micha Seidenberg (*1984) und Karin Wetzel (*1981). Die präsentierte Auswahl garantiert auch in diesem Jahr ein künstlerisch hochstehendes, vielseitiges Programm.

Veranstaltet vom ensemble proton bern in Kooperation mit der ignm zürich. protonwerk wird unterstützt von Pro Helvetia.

[https://ensembleproton.ch/]
[https://www.ignm-zuerich.ch/page.php?0,1,0,2017,#n78]

Eintritt: CHF 25.- / 15.-


   Ensemble für Neue Musik Zürich - Hello Mellow Tone
 
  Freitag, 02.Mär.18 - Samstag, 03.Mär.18
  2. & 3. März, jeweils 20:00 Uhr

ensemble für neue musik zürich:
Hans-Peter Frehner, Flöte
Manfred Spitaler, Klarinette
Viktor Müller, Klavier
Lorenz Haas, Perkussion/Voice
Sebastian Gottschick, Violine/Viola
Nicola Romanò, Violoncello
Christian Wolfarth, Perkussion
Philipp Schaufelberger, E-Gitarre/Komposition

In Hello Mellow Tone stehen sich die beiden Klangkörper Ensemble und Duo Gitarre/Schlagzeug gegenüber. Das zur Verfügung stehende musikalische Material umfasst somit die ganze Bandbreite zwischen freier Improvisation und fertig Ausnotiertem.
Dabei ist ein - möglicherweise Bouvard und Pécuchetsches - Anliegen, die Annäherung und Durchdringung der vermeintlichen Stammdisziplinen: die von Sebastian Gottschick fürs Ensemble orchestrierte Transkription einer Duo-Improvisation als wahre formale Kühnheit, die Duoversion eines Jazzklassikers als hohe Interpretationskunst.
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   UMS 'n JIP - Latinoamerica Project
 
  Donnerstag, 15.Mär.18
  15. März 2018, 20:00 Uhr

UMS 'n JIP:
Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten/Elektronik)
Javier Hagen (Stimme/Elektronik)


Werke:
Jaime Oliver (Peru)
Neues Werk, 2018, UA

Erik Oña (Arg/CH)
5 Lieder, 1996/2003/2018, UA

Marcelo Delgado (Arg)
Neues Werk, 2018, UA

Miguel Galperin (Arg)
El Entenado, 2017/8, UA

Leonardo Idrobo (Col/CH)
Sandkorn, 2018, UA

Gabriel Pareyon (Mex)
Yoho‚t‚eke (Soloversion) 2006

Thiago Cury (Bras)
Neues Werk, 2018, UA


LATINOAMERICA PROJECT

Das Latinoamerica Project vereinigt Werke, welche ab 2015 in engem, mehrjährigem Kontakt mit verschiedenen jungen wie international etablierten lateinamerikanischen Komponisten entstanden sind. Es ist auch das Vorläuferprojekt für ein ausdehntes Lateinamerika-Engagement von UMS 'n JIP, analog zu den Ostasienprojekten des schweizer Duos. Live-Elektronik, Raumstücke und Noise wechseln sich ab mit klassischen Kammermusikwerken, so dass das Programm ein multimediales klangliches Panorama sowie einen spannenden Einblick in das Schaffen von drei lateinamerikanischen Komponistengenerationen bietet: Gespielt werden Werke von Delgado, Pareyon, Galperin, Idrobo, Cury, Oña. UMS 'n JIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen) gehören zu den innovativsten und aktivsten Ensembles für Neue Musik der Gegenwart. Ihre Arbeiten wurden mit über 25 internationalen Preisen gewürdigt.

[http://umsnjip.ch/]
[http://umsnjip.ch/program-latinoamerica.htm]
Presentation/UMS 'n JIP: [https://www.youtube.com/watch?v=lBhiGttDM2Y]


   Raum im Dazwischen: Klang (mit) Körper
 
  Freitag, 16.Mär.18
  16. März 2018, 20:00 Uhr

Judith Huber, Performance
Karin Ernst, Performance, Musik
Angela Stöcklin, Tanz, Jan Schacher, Musik

Programm
The sound of my shoulder Performance von Judith Huber
... ist Improvisation, ist Zeichnung, ist Raumskulptur,
ist Klarheit, ist Musik, ist Stille, ist Verwirrung.

Moving Music für Tanz und Live-Electronics, von Angela Stöcklin und Jan
Schacher. Eine Umkehrung der gängigen Interdependenz zwischen Musik
und Tanz.

Klingend umschwärmt für Laptop, LED-Jacke, Performerin
von Karin Ernst. Mensch und Maschine im Zusammenspiel.

Spuren_1 für Laptop solo und Lautsprecher von Karin Ernst
Körper () Klang, ein Spiel mit Illusionen.

Die neuen Kommunikationsformen in der digitalen Welt haben eine Art Entkörperlichung des Menschen zur Folge, die auch den Bereich der Musikperformance nicht unberührt lässt. Mit der universellen Verfügbarkeit entkörperlichter synthetischer Klänge stellt sich die grundlegende Frage nach der Bedeutung und dem inneren Zusammenhang von Körperbewegung und Klang, Spielgestik und musikalischem Ausdruck.
Die an diesem Abend gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit der Verbindung von Körper und Klang und präsentieren neue Formen der Interaktion von Mensch und Technik.


   Trio Catch - Catch!
 
  Samstag, 17.Mär.18
  17. März 2018, 20:30 Uhr

Trio Catch:
Boglárka Pecze, Klarinette/Bassetthorn
Eva Boesch, Violoncello
Sun-Young Nam, Klavier

Programm:
Gérard Pesson: catch sonata (2016)
für Klarinette, Violoncello und präpariertes Klavier
James Olsen: Neues Werk (2017)
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Georges Aperghis: Trio (1998)
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Isabel Mundry: Neues Werk (2017)
für Bassetthorn, Violoncello und Klavier (Schweizer Erstaufführung)

Das Hamburger Trio Catch will mit seiner Musik das Publikum fangen. Köder ist dabei die Kombination der Klangfarben von Klarinette, Violoncello und Klavier. Diese virtuos zur Entfaltung zu bringen und sich dabei immer wieder neu auf die Suche nach dem gemeinsamen, unverwechselbaren Charakteristikum der Besetzung zu begeben, ist Prämisse und Herangehensweise der drei jungen Musikerinnen.

Getroffen haben sie sich als Stipendiatinnen bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und gründeten anschliessend das Trio Catch – benannt nach dem Werk «Catch» op. 4 von Thomas Adès. Neben der klassischen Musik bildet die Interpretation zeitgenössischer Werke einen Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie bisher nach Deutschland, Frankreich, England, Österreich, Spanien, Portugal, in die Benelux-Länder und zu namhaften Festivals wie Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Ultraschall Berlin, Tage für Neue Musik Zürich und Wittener Tage für neue Kammermusik. Im März 2016 startete Trio Catch in Hamburg seine eigene Werkstattkonzertreihe «Ohrknacker», die in vier Konzerten pro Saison jeweils ein ausgewähltes zeitgenössisches Werk vorstellt, das eigens für das Trio geschrieben wurde.

Die weitgereisten Musikerinnen präsentieren in Zürich das 1998 von Georges Aperghis komponierte «Trio», die «catch sonata» von Gérard Pesson sowie zwei brandneue Werke von James Olsen und Isabel Mundry, letzteres gar als Schweizer Erstaufführung. Catch!

Ein Konzert der ignm zürich

[http://triocatch.com/de/]
[https://www.ignm-zuerich.ch/page.php?0,1,0,2017,#n78]

Eintritt: CHF 25.- / 15.-


   Ensemble für Neue Musik Zürich - Anda Kryeziu und Lukas Stamm: as a matter of sound
 
  Donnerstag, 17.Mai.18
  17. Mai 2018, 20:00 Uhr

ensemble für neue musik zürich:
Hans-Peter Frehner, Flöte
Manfred Spitaler, Klarinette
Viktor Müller, Klavier
Lorenz Haas, Schlagzeug
Annina Wöhrle, Violine
Nicola Romanò, Violoncello
Sebastian Hoffmann, Elektronik
Jürg Henneberger, Leitung

as a matter of sound

Anda Kryeziu und Lukas Stamm

In Zusammenarbeit mit dem Forum für Neue Musik Luzern hat das Ensemble für Neue Musik Zürich der jungen Komponistin Anda Kryeziu (*1994) und dem jungen Komponisten Lukas Stamm (*1994) Kompositionsaufträge für einen gemeinsamen Abend erteilt.

Zwei neue Kompositionen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm werden uraufgeführt, doch nicht in einem klassischen Konzert, vielmehr wird das ganze Programm des Abends von den beiden Komponisten gestaltet. Durch elektronische Klänge, Licht und szenische Anweisungen entsteht eine Konzert-Installation, in welche die Uraufführungen der Ensemblestücke eingebettet werden.
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