ptera1

Konzert

Donnerstag 24.09.2026   20:30 - 22:00

ptera - the sound of friction

ptera ist ein elektroakustisches Soloinstrument aus sechs präparierten Snaredrums und zwölf Elektromagneten. Inspiriert von der Stridulation von Insekten erzeugt es durch Reibung rhythmische Geräusche und klar definierte Tonhöhen. Alle Klänge entstehen rein physisch und werden durch Subwoofer bis in den körperlich spürbaren Tieftonbereich erweitert.

Programm: Fabrizio Di Salvo: "ptera" (2026)

Das Projekt wird unterstützt von: 
Fachausschuss Musik BS/BL
Fondation Nicati-de Luz

Eintritt: CHF 10.- / 5.- 
Ticketreservationen per E-Mail an reservation@walcheturm.ch mit Datum, Name und Anzahl Tickets.
Türöffnung und Abendkasse ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Reservierte Tickets bitte bis spätestens 15 Minuten vor Beginn abholen. Nur Barzahlung möglich. 

ptera ist ein elektroakustisches Soloinstrument an der Schnittstelle von experimenteller und elektronischer Musik. Rhythmische, repetitive und körperlich wahrnehmbare Impulse treffen auf eine forschungsbasierte Auseinandersetzung mit Klang, Material und Resonanz. Inspiriert von der Stridulation von Grillen, Laubheuschrecken und Zikaden überträgt ptera das Prinzip der Klangerzeugung durch Reibung auf sechs präparierte Snaredrums, die von zwölf präzise gesteuerten Elektromagneten angeregt werden. Bei einer Ansteuerung im Audiobereich verwandeln die Snareteppiche die Trommeln in akustische Oszillatoren, die sowohl geräuschhafte Klänge als auch klar definierte Tonhöhen erzeugen können. Jeder Klang entsteht durch das physikalische Verhalten des Instruments selbst, ohne Synthesizer, Samples oder verborgene Klangquellen. Eine eigens entwickelte Software, die auf der Logik modularer Systeme basiert, schafft Bedingungen für unvorhersehbare Wechselwirkungen und lässt die Komposition im Spannungsfeld zwischen Intention, Zufall und materieller Reaktion entstehen. Die Subwoofer fügen keine separate Klangebene hinzu. Sie erweitern die akustische Aktivität der Snaredrums bis in die tiefsten Frequenzbereiche, vervollständigen das Instrument und machen seine Schwingungen im Raum körperlich erfahrbar.