Konzert
Sonntag 07.12.2025 17:00 - 19:00
4hd Bächli / Ronner
Tomas Bächli & Petra Ronner zu zweit an einem Klavier
Lara Stanic - For Hands (2025) UA
Tickets reservieren per Mail mit Datum, Name und Anzahl Tickets an reservation@walcheturm.ch
Türöffnung und Abendkasse ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn, reservierte Tickets bitte spätestens 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn abholen. Nur Barzahlung möglich.
Tomas Bächli und Petra Ronner widmen sich im Rahmen von «4hd» dem vierhändigen Klavierrepertoire. Sie regen die Entstehung neuer Werke an und stellen sie mit existierenden Werken in Sinn stiftende Zusammenhänge. Dadurch entsteht ein Fokus auf die traditionsreiche, kommunikative und absolut einmalige Besetzung, die zwei Ausführende an demselben Instrument vereint.
Lara Stanic – For Hands
In ihrem neuen Werk For Hands erforscht Lara Stanic musikalische Grundvariablen und die vierhändige Spielanordnung in zehn Stadien. Die Partitur ist als offenes System angelegt – jede Aufführung führt zu einem deutlich anderen Ergebnis.
Alfred Zimmerlin – Klavierstück 7 „Stillstandbild“
Ursprünglich als einer von fünf Sätzen des Trios Weisse Bewegung für Cello, Klavier und Schlagzeug komponiert, später für zwei Klaviere und elf Stimmgabeln umgearbeitet, wurde das Stück für diese Aufführung für ein einzelnes Instrument eingerichtet. Der Titel deutet auf ein Innehalten – die wundersam schwebenden Klänge erinnern an den experimentellen Klaviersatz der Miniaturen von Claude Debussy.
Alfred Zimmerlin – Klavierstück 10 „instabilis tellus – innabilis unda“
Dieses Werk nimmt Bezug auf einen Ausschnitt aus Metamorphosen von Ovid, der den Urzustand des Planeten vor der Schöpfung beschreibt. Das Instabile, das Nebeneinander unverbundener Elemente, wird in der Komposition zu einer Form gebündelt. Die Klangmaterialien bleiben heterogen – ihre Vereinigung unter einem großen Bogen muss in jeder Aufführung neu errungen werden.
Erik Satie – Trois Morceaux en forme de poire
Auch Satie spielt mit Instabilität und Form: Seine Trois Morceaux en forme de poire verbinden unterschiedlichste Teile zu einer eigenwilligen, birnenförmigen Gestalt – eine humorvolle, zugleich tief reflektierte Auseinandersetzung mit musikalischer Struktur.